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„Aller Ding“ - Kritik

„’Aller Ding’ ist ein temperamentvolles Kompendium experimenteller Lyrik des 20. Jahrhunderts. Michael Lentz erfindet nichts Neues, aber seine lyrischen Muskelspiele boxen Auswege frei aus der ewigen Aporie zwischen konventioneller Poesie und Avantgarde.“

(Beatrix Langner, aus „Lyrische Muskelspiele. Michael Lentz erfindet Alphabete für alle(s)“, in: NZZ, 13.03.2003)

 

„Michael Lentz, den man als Hörschriftsteller und schrillen Poesie-Performer zu rezipieren gelernt hat, demonstriert in seinem neuen Gedichtbuch nicht die endlose Fortsetzbarkeit des experimentellen Sprachspiels, sondern spricht im Gegenteil von den letzten Dingen der Poesie und des Lebens. (...) wichtiger als das Sprachexerzitium ist das verzweifelte Aufbegehren gegen das factum brutum des Todes, das alles ‚EXISTENZLEUCHTEN’ verdunkelt: ‚Und das schlimmste/ was man haben kann/ ist Hoffnung.’“

(Michael Braun: aus „Das Schlimmste, was man haben kann, ist Hoffnung. Kein Wort scheint selig in sich selbst: Michael Lentz reagiert mit neuen Gedichten auf die Aporien der Avantgarde“, in: Frankfurter Rundschau, 19.04.2003)

 

 
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