Michael Lentz
„Textleben: Über Literatur, woraus sie gemacht ist, was ihr vorausgeht und was aus ihr folgt“ |
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S. Fischer Verlag, Frankfurt a.M. 2011, 576 S., geb., 24,95 EUR |
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Michael Lentz
„Offene Unruh. 100 Liebesgedichte“
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S. Fischer Verlag, Frankfurt a.M. 2010, 176 S., geb., 16,95 EUR
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Michael Lentz
„Warum wir also hier sind “
Theaterstück |
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UA 16.1.2009 schauspielfrankfurt
In: Uwe B. Carstensen, Stefanie von Lieven (Hg.): „Theater
Theater. Aktuelle Stücke 19“.
Fischer Taschenbuch Verlag, Frankfurt a.M. 2009
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Michael Lentz
„Pazifik Exil“
Roman |
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Viele Intellektuelle und Künstler flohen während der Herrschaft
der Nationalsozialisten ins Exil an die amerikanische Pazifikküste.
Der Roman findet mit den Mitteln der Erinnerung und der Fiktion
dieses Leben wieder, in dem jeder Blick an der Vergangenheit haftet,
die Gegenwart des Exil aber im Zeichen der Verunsicherung steht:
Franz Werfel überquert die Pyrenäen; Brecht verabschiedet sich im
Gedicht von einer verstorbenen Mitarbeiterin; Feuchtwanger streitet
sich im Geiste mit Thomas Mann über Pelikane und entdeckt seltsame
Zeichen in seiner Bibliothek; Thomas Mann wimmelt einen Reporter
ab, der in sein Haus geschlichen ist; Schönberg trauert einem verliehenen
Sessel nach, den er längst zurückbekommen hat; Heinrich Mann bleibt
nach dem Tod seiner Frau Nelly allein zurück.
S. Fischer Verlag, Frankfurt a.M. 2007, 464 S., geb., 19,90 EUR
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Michael Lentz
„Gotthelm oder Mythos Claus“
Theaterstück |
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UA 25.1.2007 schauspielfrankfurt.
Text: Michael Lentz
Idee, Konzept: Michael Lentz, Ulrich Winters.
In: Uwe B. Carstensen, Stefanie von Lieven (Hg.): „Theater
Theater. Aktuelle Stücke 17“.
Fischer Taschenbuch Verlag, Frankfurt a.M. 2007
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Michael Lentz, Valeri Scherstjanoi, Hartmut Andryczuk
„Neues vom Tod: Thomas Mann“
Künstlerbuch |
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Der zweite Band in der Reihe „Neues vom Tod“. Handschriftlicher
Text von Michael Lentz mit skribentischen Poemen von Scherstjanoi
und Zeichnungen von Andryczuk, die auf den Text von Lentz Bezug
nehmen. Acht Tafeln als Leporello gebunden.
Der erste Band „Neues vom Tod: Arnold Schönberg“
ist bereits vergriffen.
Hybriden-Verlag, Berlin 2004, Auflage: 10 Exemplare, 650 EUR |
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Michael Lentz
„Tell me – Erzähle“
Künstlerbuch. Hörspiel
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Erzählen und Erinnern. Diese eine Geschichte. Eine Liebesgeschichte, eine Geschichte vom Krieg. Die Erinnerung als Wiederholung, die keine Worte hat. Die ins Stottern gerät, wenn es um diese eine Geschichte geht. Diese eine, nie zu Ende erzählte Geschichte vom standhaften Zinnsoldaten (Hans Christian Andersen), dem schönsten und traurigsten Märchen.
Aufschub und Verhinderung, Realitätseinbruch und Traumgestalt, „Tell me – Erzähle“ verhörbildlicht das Erzählen. Schlaf und Traum, Liebe und Krieg sind die zentralen Schauplätze. Das flüchtig Wahrgenommene, das nur zu deutlich Gehörte. Zuhörend begegnet dem Erzählten immer die eigene Lebensgeschichte – von der es nicht zu trennen ist. Ist das Erzählen ein orales Medium, so versinnlicht wie kein anderes das Medium Hörspiel die einander überlagernde Dreieinigkeit Wahrnehmen – Erinnern – Wiederholen. Inklusive der paradoxen Erfahrung, dass das soeben Gehörte im momentan ausgestrahlten Hörspiel nicht wiederholt werden kann. Ein ideales Hörspiel wäre also dasjenige, das nicht von der Stelle kommt. „Tell me – Erzähle“ erzählt kein Märchen.
Hybriden-Verlag, Berlin 2004, in der Medienedition „mimas atlas“, Buch mit CD, Originalarbeit, o.P., 50,00 EUR |
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Michael Lentz
„Liebeserklärung“
Roman
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„Liebeserklärung“ erzählt die Geschichte einer Trennung, einer neuen Liebe und einer winterlichen Reise durch Deutschland, das ein Land im Abschwung ist – oder gilt das nur für den mit seiner Liebe verzweifelt Kämpfenden? Grenzüberschreitend offen und unerschrocken
ungerecht, so laut, dass die leisen Töne wieder hörbar
werden, erklärt Michael Lentz seine Liebe und geht aufs Ganze.
Diese „Liebeserklärung“ ist ein unerhörtes,
zudringliches, schamloses, hasserfülltes, zärtliches Buch
über das Rätsel und die Ratlosigkeit, das Verwunden und
das Verwundern, über Grausamkeit und Glück, über
das große Thema der Literatur und des Lebens: die Liebe. Eine kompromisslose Erzählung, die man nicht vergisst. (Oliver Vogel)
S. Fischer Verlag, Frankfurt a.M. 2003, 190 S., geb., 16,90 EUR |
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Michael Lentz
„Aller Ding“
Gedichte |
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Liebesgedichte stehen neben sogenannten „erweiterten Fundstücken“ und „Einworten“. Kapitel wie „Gedichtete Gedichte" oder „Reim und Schlamm“ versammeln Poeme, in denen Tradition und Experiment zu einer sprachlichen Einheit verschmelzen. „Aller Ding“ erprobt unterschiedliche Haltungen und Tonfälle, lotet auch formale Grenzen aus und zeigt sich so ganz frei von sprachmodischen Zwängen. Zwischen „todernst“ und „lebensheiter“ liegt das Alphabet, unser aller Ding.
S. Fischer Verlag, Frankfurt a.M. 2003, 192 S., geb., 19,90 EUR |
www.fischerverlage.de
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Michael Lentz
„Muttersterben“
Prosa
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Einer stirbt. Einer wird vergessen. Etwas kommt abhanden. Was tun? „Muttersterben“, das sind Momentaufnahmen alltäglicher Erfahrungen, die vom Abschiednehmen handeln. Sie erzählen vom Erinnern und davon, wie der Versuch, sich Situationen und Vorgänge zu vergegenwärtigen, tragisch werden kann oder absurd oder komisch.
S. Fischer Verlag, Frankfurt a.M. 2002, 186 S., geb., 18,00 EUR
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www.fischerverlage.de
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Michael Lentz
„ENDE GUT. Sprechakte"
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Alltagssprache. Volksmaul. Reden schwingen. Direkt auf den Punkt kommen. Konkret, lautlich, leiblich. Monologisch, dialogisch, kreuz und quer. Kein Theater. Gesprochene, geschriene, geflüsterte Akte. Rasend, gebremst. Ekstase, nebenan. Es geht ums Nudelkochen, um einen Autounfall, um Kinderspiele, Sterbenmüssen, Fabrikarbeiten. Die Schrift in der Stimme, die Stimme in der Schrift.
Auf dem Cover und innen: „Optische Lautgedichte“ von Josef Anton Riedl.
edition selene, Wien 2001, 123 S., Halbleinen, Buch mit CD, 21,70 EUR |
www.selene.at
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Michael Lentz
„Il était une fois ... Es war einmal“
Erzählung |
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„Es war einmal ...“ entstand bei Recherchen über die französische Avantgardebewegung des „Lettrismus“ und erzählt von zwei Aufenthalten des Autors in Paris, seinen Begegnungen mit den Lettristen und vor allem mit Isidore Isou, dem Begründer der Bewegung.
edition selene, Wien 2001, 35 S., Fadenheftung, mit Fotos, 9,80 EUR |
www.fischerverlage.de
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| Michael Lentz
„Lautpoesie/-musik nach 1945“ |
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Lautpoesie/-musik nach 1945 ist international der erste Versuch, lautpoetische und -musikalische Entwicklungen nach 1945 auf der Grundlage von definitionsgeschichtlichen, medien- und produktionsästhetischen sowie wahrnehmungstheoretischen Fragestellungen kritisch zu dokumentieren. Die Studie bietet einen umfassenden Überblick über die verschiedenen Schulen und Strömungen (vor und) nach 1945, darunter eine erstmalige Aufarbeitung der lettristischen und ultra-lettristischen Lautpoesie mitsamt ihrem komplexen theoretischen Apparat. Mikroanalytische Einzeluntersuchungen u.a. zu Henri Chopin, Carlfriedrich Claus, Bob Cobbing, François Dufrêne, Isidore Isou, Maurice Lemaître, Franz Mon, Josef Anton Riedl, Gerhard Rühm und Paul de Vree.
edition selene, Wien 2000, 2 Bde., Halbleinen, 1240 S., 130,00 EUR |
www.fischerverlage.de
Cover
aus dem Inhaltsverzeichnis
Kritik |
Michael Lentz
„ODER“
Prosa |
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Hardcore-Realismus – ODER versammelt 40 Prosastücke von 1992 bis 1998. Der Band wird eröffnet mit dem kürzesten Text, der längste Text bildet das 'Finale'. ODER, das sind assoziative Fabulierschleifen und Zwangsvorstellungen. ODER zeigt Sprache als Realismus.
Auf dem Cover und innen: „Optische Lautgediche“ von Josef Anton Riedl.
edition selene, Wien 1998, 158 S., Halbleinen, 21,70 EUR
Fischer Taschenbuch Verlag, Frankfurt a.M. 2003, 158 S., 9,20 EUR
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www.fischerverlage.de
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Michael Lentz
„Neue Anagramme“
Gedichte |
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Das Spektrum dieses konzeptionell gestalteten Buches reicht von bewusst traditionelleren bis zu experimentellen phonetischen Gedichten und Texten. Die acht programmatischen Kapitelüberschriften sind, als jeweiliges Motto vorangestellt, ebenfalls anagrammiert: „losungen“, „anagrammgedichte“, „gelegenheitsanagramme“, „monaden“, „erzählungen“, „litaneien“, „sprechakte“, „nachtrag“.
Visuelle Gestaltung des Bandes: „Optische Lautgedichte“ von Josef Anton Riedl.
Das Anagramm ist nicht tot, es hat nur den Autor gewechselt!
edition selene, Wien 1998, 88 S., Halbleinen, 18,80 EUR
Fischer Taschenbuch Verlag, Frankfurt a.M. 2003, 96 S., 9,90 EUR |
www.fischerverlage.de
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